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| Legato* Ein Fachbegriff für "gebundenes Spielen", und bedeutet, dass die Töne besonders fließend (ohne Unterbrechungen) hintereinander gespielt werden. Wird mit einem Bogen über dem Bereich der Noten/Tabulatur dargestellt. Vielleicht ist es einfacher das Gegenteil zu beschreiben. Anfänger haben beim Zupfen oder Melodiespiel (teils auch beim Schlagen von Akkorden) das Problem, dass es irgendwie abgehackt klingt oder der Anschlag der Saiten zu stark zu hören ist. Was unternimmt man dagegen? Vorbereiten und Denken :-) Zum Beispiel wenn ein Akkord verwendet wird. Jeder Einsteiger hat ein bestimmtes Schema einen Akkord zu greifen, z.B. beim C-Dur-Akkord werden oft nacheinander folgende Finger gesetzt: Zeigerfinger Bund 1, Mittelfinger Bund 2, Ringfinger Bund 3. Das Problem dabei ist, bei dem Lied wird aber zuerst die Basssaite angeschlagen, aber ausgerechnet das ist der letzte Finger der gesetzt wird. Schon ist eine kleine Pause in dem Stück und es klingt abgehackt. Nun ist es recht schwer alle Finger gleichzeitig zu setzen (eines Tages wird das allerdings kein Problem mehr sein :). Also werden jetzt zuerst die Finger gesetzt, die auch als erstes benötigt werden. In dem Beispiel des C-Dur nun als erstes den Ringfinger setzen. Wird ein wenig ungewohnt, aber dafür klingt es bestimmt gleich viel runder, und werden beide Varianten geübt, lernt man schneller alle Finger gleichzeitig zu setzen. Fazit: Die Finger folgen der Melodie, entsprechend Vorbereiten welche Finger wann, wo und gleichzeitig gesetzt werden müssen. Dabei auch beachten, wo die/der Finger danach hin muss, und welcher günstiger ist. Ein häufiger Nebeneffekt ist, man bemerkt, dass es plötzlich schneller von der Hand geht, und trotzdem nicht mehr hektisch wird. Da nun oft viel Zeit bleibt noch andere Finger zu setzen. Wie im Beispiel unseres C-Dur, vielleicht erst nach ein paar anderen Tönen der Zeigerfinger benötigt wird. Melodie üben Finger lange liegen lassen & schnell wechseln Töne auf einer Saite Beim Aufwärtsspielen sollte der vorherige Finger liegen bleiben. Um bei unserem Beispiel zu bleiben: leere e-Saite anschlagen, Zeigerfinger auf f und anschlagen und liegen lassen, dann Ringfinger hinzunehmen auf g und anschlagen. Gern und häufig werden auch Pull-Off, Hammer-On und Slides genommen, wobei die Saite nur einmal angeschlagen wird. (Siehe entsprechend die Seite "Pull & Hammer" und "Bend & Slides".) Beide Hände synchron Anschlagsgeräusch zu störend Kommentare (0) | 10.01.2005 |
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