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Selbststudium

Ohne einen Lehrer ist es sehr mühevoll, über die Grundlagen hinaus zu kommen. Aber es ist durchaus möglich, auch ohne fremde Hilfe. Allerdings ist es wichtig, die richtige Einstellung und vor allem Spaß dabei zu haben. Was sollte wie, wann und wo beachtet und gelernt werden. (Siehe dazu auch die Seiten: "Wie lernen?", "Was lernen?", "Mit Noten lernen?" und "Theorie? Oh Gott!")

Die richtige Einstellung
Ein Jimi Hendrix oder Eric Clapton wird nicht über Nacht geboren. Es muss sich klargemacht werden, dass eine lange Zeit geübt und geschwitzt werden muss, bevor man "gut" spielen kann. Aber was heißt schon "gut"? Wenn das bedeutet zu spielen wie Herr XYZ Superstar, wird man wohl nie Freude haben. Konzentriert man sich aber auf dass, was man gerade übt oder spielt, ohne es zu vergleichen, kann das richtig Spaß machen. (Der Weg ist das Ziel :-)

Erfolgserlebnisse
Das Wichtigste überhaupt ist, in regelmäßigen Abständen Erfolgserlebnisse zu bekommen. Entsprechend müssen jene, welche es ohne Hilfe lernen möchten, sich im Vorfeld stark vorbereiten (siehe "Was lernen?" für Details). Und entsprechend kleine Ziele setzen, wie es die eigene Disziplin und Fähigkeit erlaubt, sowie das lernen, was einem gefällt und den Weg in eine bestimmte musikalische Richtung ebnet (Geschmackssache).

Wann lernen?
Jeder hat eine bestimmte Zeit, zu der er am besten aufnahme- und lernfähig ist. Dies kann Morgens, Mittags oder Nachts sein. Nach Möglichkeit zu dieser Zeit üben. Weiterhin sollte natürlich nur dann geübt werden, wenn eine gewisse geistige Ruhe herrscht. Gespielt werden kann zu jeder Zeit. Manche sollen ja zum Abreagieren den Verstärker voll aufdrehen, und ihre Gitarre quälen :-)

Wo üben?
Um den Lernprozess zu steigern, in einer entspannten und ruhigen Atmosphäre. Dementsprechend Zuhause, oder im Sommer draußen wo es schön ist (wer keine Hemmungen hat, dass auch andere das Gejaule hören :-). Vor allem bringt es am meisten, wenn der Geist gerade etwas Ruhe hat. Ein gestresster Choleriker zur Mittagspause eines hektischen Arbeitstages in der gefüllten Cafeteria, wird wohl nicht unbedingt etwas erfolgreich dazulernen, sondern er wird wohl eher seine Gitarre zerstören ;-).

Kommentare (0) | 13.01.2005

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