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Intervalle

Unter Intervall verstehen wir den Abstand zweier Töne zueinander, es spielt keine Rolle ob diese hintereinander oder gleichzeitig erklingen. Beim Durchzählen wird von den Tönen der C-Dur-Tonleiter ausgegangen (Stammtöne).

Name     Halbtonschritt(e)     Töne
Prime0C - C
kl. Sekunde1C - Des
gr. Sekunde2C - D
kl. Terz3C - Es
gr. Terz4C - E
Quarte5C - F
verm. Quinte6C - Ges
Quinte7C - G
kl. Sexte8C - As
gr. Sexte9C - A
kl. Septime10C - B
gr. Septime11C - H
Oktave12C - C
 
kl. None13C - Des
gr. None14C - D
kl. Dezim15C - Es
gr. Dezim16C - E

Wie zu erkennen ist, gibt es "reine Intervalle" und welche, die in groß (gr.) oder klein (kl.) vorkommen. Nun können die Reinen zusätzlich vermindert (ein Halbton erniedrigt) oder übermäßig (ein Halbton erhöht) werden. Das gibt dann Überschneidungen, z.B. eine verminderte Quarte auch einer großen Terz entspricht. Dies erscheint zunächst unnötig, aber in Begriffen der Musik kann es durchaus sinnig sein.

Konsonante & Dissonante Intervalle
Nachdem nun die Namen der verschiedenen Abstände bekannt sind, ist die wirklich entscheidende Frage: Welche Intervalle hören sich gut an (wohlklingend - konsonant), und welche schlecht (scharf - reibend - dissonant). Leider ist dies garnicht so einfach, da sich mit der Zeit die Musik allgemein verändert hat, und auch abhängig vom Hörverhalten jedes Einzelnen ist. Was heute gut klingt (Jazz, Rock, Pop), wäre vor 400 Jahren auf dem Scheiterhaufen als Häresie verbrannt worden. Mal ganz allgemein:

Konsonant:
Prime, Oktave, Quinte,
Terzen und Sexten

Dissonant:
Sekunden und Septimen
alle übermäßigen und verminderten

Quarte:
Mal gut, mal schlecht (je nach Reihenfolge).

Hinweis
Wird einfach nur ein Intervall genannt z.B. "Spiel eine Septime dazu.", sind damit immer die Großen gemeint.

Kommentare (0) | 24.02.2005

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