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| Musik bis hier So, erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Erarbeiten der Theorie bis hier her. Wer den ganzen Quatsch bis jetzt verstanden hat, wird es in Zukunft nicht mehr all zu schwer haben. Ein paar praktische Dinge für die Gitarre haben wir ja auch schon gesehen (Pentatonik, Scales, Akkorde, Harmonisieren und Kadenz). Die wichtigste Frage allerdings blieb bisher offen: Wie mach ich jetzt schöne Lieder damit?
1) Töne Aber es fehlt noch etwas, und zwar die Klangfarbe. In jeder Musikrichtung gibt es Weisungen welche zusätzlich etwas an z.B. den Akkorden bestimmen. Als Beispiel: Im Blues werden alle Akkorde zu 7er Akkorden (das heißt zu jedem kommt ein spezieller Ton hinzu). Das ändert nicht sehr viel an der Grundtheorie, aber es klingt plötzlich nach richtigem Blues. (Die Tatsache, dass die einzelnen zusätzlichen Töne evt. nicht zur eigentlichen Tonart gehören, lassen wir dabei unter den Tisch fallen.) Der Sound stimmt schon mal, jetzt fehlt wieder eine Zutat: Ton- bzw. Akkordfolgen. Die Reihenfolge welche Akkorde (oder auch Töne) gespielt werden, bestimmt ebenfalls in welche Musikalische Richtung wir uns bewegen möchten. Als Beispiel: Der Rock-Shuffle mit I - VI - II – V. Als letzter Punkt kann noch die Instrumentenwahl genannt werden. Als Beispiele: Der Country mit Banjo und Geige, Mittelaltermusik mit jenen alten Instrumenten, der Heavy-Metal mit E-Gitarren, usw. 2) Rhythmus 3) Melodie Interessant sind hierbei auch Licks, kleine Notenschnippsel und Tonfolgen wie sie die "Großen" spielen, und in die eigene Musik eingeflochten werden. Ebenso spezielle Melodien, wie zum Beispiel im Flamenco das Thema meißt das Selbe ist, da traditionelle Melodiefolgen genutzt werden. Der Gesang verhält sich hierbei ebenfalls wie ein Melodieinstrument. Allerdings erhält dieser eine besondere Rolle, da diese Person meist im Vordergrund steht, ohne Instrument klar kommt, und vor allem inhaltliche Texte vermittelt werden. Auch diese tragen zur jeweiligen Musikrichtung einen Teil bei. Als Beispiel: Fantasy Powermetal von Heldentaten aus dem Fantasygenre erzählen. Auch hier ist, wie bei Töne, auf die "Instrumentenwahl" zu achten. Eine dreckige Rockröhre in einem kirchlichen Choral ist eventuell etwas fehl am Platz. 4) Hauptsache rockt! Im nächsten Kapitel Kommentare (0) | 17.09.2008 |
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