| F.A.Q. Frequently Asked Questions (Häufig gestellte Fragen)
1. Warum nichts für E-Gitarren?
Das Web ist schon voll mit Infos speziell über E-Gitarren. Weiterhin wollte ich eher die Grundlagen vermitteln, und denen ist die Gitarrenart egal. Zudem spiele ich selbst lieber Akustik. E-Gitarren benötigen noch 1.000 Extrainformationen (Verstärker, Picks, weitere Techniken, Arten, Sounds, bla man man man :-). Und zu guter letzt ein eher subjektiver Grund, A-Gitarristen sind meist ernsthafter bei der Sache, als ihre oft auch äh "jüngeren" E-Artgenossen.
2. Ich bin schon X-Jahre alt, lohnt sich da noch das Gitarrespielen zu lernen?
Definitiv: JA! Es spielt keine Rolle, solange die Finger noch können (also keine altersbedingten Gebrechen). Wichtig ist nur, sich klar zu machen, dass es viel Zeit kosten wird, und zwar in jedem Alter. Weiterhin ist der Spass beim Lernen zu suchen (und zu finden), und nicht an hohen Zielen ("Ick muss in 2 Wochen wie Hendrix spielen können!"). Am besten erreicht man dies durch Mitspieler (meist mit ähnlichen Fähigkeiten, Musikgeschmack und Alter).
3. Meine Finger sind zu dick, das geht doch garnicht, oder?
Ich bin nun kein Experte, aber ich sagmal: QUATSCH! Durch ständiges Training, Entwicklung von Techniken, Hornhaut etc., kann einfach jeder Fingertyp Spielen lernen. Es gibt natürlich auch anatomische Wunderwerke, welche aber höchstwahrscheinlich sehr selten auftreten.
4. Wohin mit der Gitarre bei einer Flugreise?
Prinzipiell sollte die Gitarre immer als Handgepäck mitgenommen werden, und nicht als Gepäck abgegeben werden. Auch hier ist eine feste Tasche oder gar ein Koffer zu empfehlen. Der oftmals extreme Temperatur- und Druckunterschied im Gepäckbereich ist pures Gift für unsere kleinen Holzkumpels. Weiterhin interessiert es die Kofferpacker am Flughafen herzlich wenig, was sie da in die Finger bekommen, so kann eine Gitarre oftmals Fliegen lernen.
5. Seh ich das richtig, es gibt nur EINE Tonleiter in der ganzen Musik?
Eine interessante und auch recht schwere Frage für den Anfang. Ja und Nein. Gerade bei den Grundlagen und den Kirchentonleitern, fällt jedem irgendwann auf, dass es immer die "gleichen" Tonleitern sind (gleiche Abstände der Töne), nur mit dem Unterschied, dass jedesmal ein anderer Grundton genommen wird. Wenn man die leichte Abweichung von melodisch und harmonisch Moll vernachlässigt, ist die Antwort ganz abstrahiert gesehen: Ja, im Grunde gibt es nur einen Satz von Notenkombination.
Kommen wir jetzt zu dem Nein. Diese Grundtheorie ist nur ein grober Wegweiser, und in sehr vielen Musikrichtungen wird dieser auch genutzt, aber es gibt Abweichungen, zusätzliche Weisungen und Regeln in Hülle und Fülle. Während der Rhythmusgitarrist sich vieleicht noch daran hält, brechen die Melodieinstrumente fast immer daraus aus (es kommen einige Notensätze und "außerirdische" Töne hinzu).
6. Gibt es einen Trick beim Akkord F (Barreé)?
Nein! Als Hilfe sollte auf die Haltung von Arm, Handgelenk, Finger, eindrehen des Handtellers und die Position des Daumens geachtet werden. Dies ist zwar allgemein und zukünftig interessant, aber der Akkord muss trotzdem lange geübt werden. Sowie für langes Barreé-Spielen Muskelkraft aufgebaut werden muss. Kommentare (0) | 26.11.2007 |
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