| Welcher Typ 3 Die hier aufgezeigten Erklärungen, Möglichkeiten und Besonderheiten, sind für Einsteiger wie Anfänger nicht unbedingt interessant. Allerdings, für jene mit Weitsicht, oder von Anfang an mit ganz speziellen Wünschen, eventuell von Bedeutung.
Weitere Besonderheiten (Korpus) bzw. Bezeichnungen:
- Archtop
Gitarre mit gewölbter Decke, und werden gern im Country und Jazz verwendet. Siehe auch "Semi-Akustik" Gitarren auf der Seite zuvor.
- Flat-Top
Gitarre mit flacher Decke, besonders beliebt in Blues, Folk und Rock.
- Dreadnoughts
Die wohl Verbreiteste und mittlere Korpusgröße (also fast jede Gitarre).
- Jumbo
Extra großer Korpus, für kräftigeren und voluminöseren Klang.
- Ovation
Der Boden (Korpusrückseite) ist stark gewölbt und abgerundet.
- Laminat-Top
Decke besteht aus mehreren Schichten Holz. Obwohl haltbarer, ist der Klang ihrer massiven Brüder jedoch "schöner".
Tonabnehmer (Pick-Ups)
Welche Möglichkeiten zur Aufzeichnung von akustischen Gitarren gibt es überhaupt. Hier eine grobe Übersicht der verschiedenen Systeme. Es gibt hunderte von kleinen Variationen und Bauformen der verschiedenen Hersteller und Gitarren-Typen.
- Mikrofon (extern)
Sollte klar sein, ein "einfaches" Mikrofon. Sich einfach beraten lassen.
- Mikrofon (intern)
Ein eingebautes Mikrofon (Korpus inneren). Tritt häufig in Verbindung mit einem integrierten Piezo-PickUp und gutem PreAmp auf.
- E-PickUp (Klemme)
Dieses PickUp setzt die Deckenbewegung in elektromagnetische Schwingungen um, und wird am Schalloch an die Decke geklemmt.
- Piezo-PickUp (Steg / Korpus)
Druckempfindliche Kristalle, welche elektrische Spannung erzeugen. In den meisten Fällen ein langer Stab, welche unter den Steg gelegt wird, und zusätzlich einen PreAmp benötigt (meist auch schon integriert). Sie können aber auch im Korpus inneren angeklebt (Selbstbau), oder richtig verbaut werden.
- PickUp (magnetischer)
Eigentlich die Bezeichnung für Abnehmer bei E-Gitarren. Das Prinzip ist hierbei eine Magnetspule, welche die Schwingungen der Saiten als Induktionsfelder wahrnimmt. Das gleiche Prinzip kann auch bei Akustik-Gitarren mit Stahlsaiten genutzt werden.
- Kombos
Die Kombination mehrerer Abnehmersysteme liefert die besten Ergebnisse, natürlich mit entsprechendem PreAmp & EQ. Die Kombinationsmöglichkeiten sind vielfältig, aber die wohl häufigsten sind:
- 2 Piezo-PickUp (Steg & Korpus)
- Internes Mikrofon + Pizeo-PickUp (Steg)
- Internes Mikrofon + 2 Pizeo-PickUp (Steg & Korpus)
Es ist zu empfehlen, von vorn herein Gitarren zu kaufen, welche bereits, und wenigstens ein eingebautes Piezo-PickUp am Steg und PreAmp besitzen. Diese sind Qualitativ meißt besser, als nachträglicher Eigenbau oder Notlösungen.
PreAmp
Vorverstärker, welche meistens integriert sind, benötigen Batterien, und bieten einen Equalizer mit verschiedensten Möglichkeiten. Regulierbare Mitten empfehlenswert.
Aufnahme
Nachdem nun die Schwingungen der Töne von der Gitarre abgenommen werden können, stellt sich die Frage, worauf oder mit was aufzeichnen. Digitale oder magnetische Mehrspurgeräte sind zwar schön, aber ein PC (Computer) ist vorzuziehen. Denn ist dieser eventuell eh schon vorhanden, daher preiswerter, und bietet mit verschiedener Software erste kleine Studio-Möglichkeiten (Schnitt, Effekte, Mehrspur, zusätzliche Instrumente, usw.). Ansonsten geht natürlich jedes traditionelle Aufzeichnungsgerät (z.B. Kassetten-Recorder). Kommentare (0) | 12.04.2006 |
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